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SO 31.05. | 18.00 Uhr RENOIRvon CHIE HAYAKAWA / Japan, Frankreich, Singapur, Philippinen, Indonesien 2025 | 119 Min. | Japanisch / dt. + frz. UT
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Die zärtliche Welt der Kindheit und die gequälte der Erwachsenen
Chie Hayakawa erzählt von der trauernden 11-jährigen Fuki, die sich in ihre eigene Fantasiewelt flüchtet. Der Film spiegelt die psychologische Kompexität von Verlust und Trauer druch leuchtende Bilder wider, die sich zu poetischen Episoden verbinden.
1987. Fuki lebt mit ihren Eltern in einem Vorort von Tokio. Ihr Vater kämpft im Krankenhaus gegen eine schwere Krankheit. Ihre Mutter stemmt einen Vollzeitjob und versucht, den Alltag am Laufen zu halten. Auf sich allein gestellt, driftet Fuki durch die Sommerferien und versinkt, fasziniert von der Telepathie, in ihrer eigenen Welt. Als sie auf eine Kontakt-Hotline stösst, bringt sie sich in grosse Gefahr. Inspiriert von autobiografischen Erlebnissen, erzählt Chie Hayakawa von einer fragilen Familie, in der jeder für sich allein ist und nach Nähe sucht. Aber auch von einer untergegangenen Welt. Ein Film von poetischer Schönheit. (Filmfestival Mannheim Heidelberg)
«Ein Film, der niemals traurig ist, von großer Feinfühligkeit und großer Genauigkeit.» Les Fiches du Cinéma
«Trotz der anfänglichen Härte der Geschichte ist „Renoir“ kein bitterer Film, sondern vielmehr hoffnungsvoll und strahlend, voller bläulicher Farbtöne, mit denen Hayakawa Sequenzen von exquisiter visueller Poesie schafft, die die Leinwand zum Leuchten bringen.» El País
«Chie Hayakawa zeichnet mit leuchtenden Pinselstrichen das Porträt eines verlassenen Mädchens, dessen Vater im Sterben liegt. Dieser Film wirkt bescheiden, ist aber voller Emotionen und strahlt eine einzigartige Magie aus, die niemanden unberührt lässt.» Télérama «RENOIR ist ein stiller, konzentrierter Film über das Erwachsenwerden im Schatten der Erwachsenen – und ein weiterer Beweis dafür, dass Chie Hayakawa zu den spannendsten Stimmen des zeitgenössischen japanischen Kinos gehört.» arttv.ch
«Die ganze Schönheit von RENOIR liegt in dieser Intuition, die die Kindheit als eine fast übernatürliche Phase des Weltverständnisses darstellt. Und vor allem, die sie ohne Herablassung oder Beschwichtigung begleitet, mit einer Offenheit, die entwaffnet und schließlich tief bewegt.» La Septième Obsession «Die japanische Filmemacherin Chie Hayakawa webt ein Werk von unendlicher Zartheit über den Blick der Kindheit auf die gequälte Welt der Erwachsenen.» cineuropa
«Wie ein Gemälde des gleichnamigen Künstlers aus dem Jahr 1880 – ein Porträt eines Mädchens, dessen billige Reproduktion zu Fukis wertvollstem Besitz wird – strahlt auch der Film jugendliche Schönheit und Leuchtkraft aus. Und schließlich sehen wir ein Lächeln unserer Protagonistin, das kein Traum ist.» japantimes.co.jp «Die junge Schauspielerin Yui Suzuki meistert hier ihre erste große Rolle mit einer seltenen Intensität. Mit einer Mischung aus Fantasie, Poesie und Ernsthaftigkeit verkörpert sie dieses Mädchen auf der Suche nach Verbundenheit, das sich im Spannungsfeld zwischen der Welt der Kindheit und der Welt der Erwachsenen bewegt - einer Welt, die zugleich anziehend und gefährlich ist.» Franceinfo Culture
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