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MO 20.07. | 18.00 Uhr FUORIvon MARIO MARTONE / Italien, Frankreich 2025 | 115 Min. | Italienisch / dt. + frz. UT
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Zweites Leben nach dem Gefängnis: Mario Martones Fuori zeichnet in sinnlichen Bildern eine prägende Lebensphase von Goliarda Sapienza (1924–1996) im Rom der 1980er Jahre nach. Sapienza zählt heute zu den bedeutendsten Stimmen der italienischen Literatur des 20. Jahrhunderts.
Goliarda Sapienza hatte zehn Jahre lang an dem Werk gearbeitet, das später zu ihrem Meisterwerk werden sollte: «Die Kunst der Freude». Doch ihr Manuskript wurde von jedem Verlag abgelehnt.
In ihrer Verzweiflung beging Sapienza einen Diebstahl, der sie ihren Ruf und ihre gesellschaftliche Stellung kostete. In Italiens grösstem Frauengefängnis inhaftiert, begegnete sie Diebinnen, Drogenabhängigen und Prostituierten sowie politischen Aktivistinnen. Nach ihrer Freilassung trifft sie sich weiterhin mit diesen Frauen und baut zu einer von ihnen eine Beziehung auf, die ihr den Lebens- und Schreibwillen zurückgibt.
Die italienische Schrifstellerin Goliarda Sapzienza (1924–1996) wurde erst posthum bekannt. Ihr mittlerweile bekannter Roman «Die Kunst der Freude» («L’arte della gioia») wurde zeit ihres Lebens nicht veröffentlicht und gelang erst 2008 an die Öffentlichkeit.
«Ein herzzerreißender und zugleich strahlender Film.» positif Filmmagazin «Fuori ist ein schöner Film ohne Beschönigungen, eine weitgespannte Momentaufnahme eines Italien, das wohl im Begriff ist, zu verschwinden, in Wirklichkeit und in den Köpfen. Und damit ein Film, der unweigerlich Lust macht, Goliarda Sapienzas postum erschienenes Hauptwerk «L’arte della gioia» («Die Kunst der Freude») zu lesen. Und natürlich auch bald wieder ins Kino zu gehen.» sennhausersfilmblog.ch
«Matilda de Angelis stiehlt in der Rolle der Roberta einmal mehr allen die Show – mit einer großartigen Leistung voller Temperament, Charme und Melancholie, die allein schon den Besuch des Films wert ist.» Le Parisien «Genau wie Sapienzas Schreibstil strahlt auch der Film eine Art schwer fassbare, angenehme Fremdartigkeit aus, die vielleicht auf diese große dramaturgische Freiheit zurückzuführen ist.» Les Inrockuptibles
«Der Film ist eine sanfte, fast friedliche Reise, die von einer diffusen Melancholie geprägt ist. Einsamkeit, das Gefühl, sein Leben verschwendet zu haben, und Selbstmordgedanken sind nie weit entfernt. Und doch – was für ein Vergnügen, diese innere Reise.» Télérama «Die ikonische italienische Schauspielerin Valeria Golino spielt die Autorin mit einer Mischung aus Lebensfreude und Verzweiflung, getragen von der Kraft der Schwesternschaft, der Freundschaft und der Liebe, die sie vorantreiben.» IFFR
«Dieser Widerspruch – persönlicher Absturz und zugleich ein neuer Blick auf Solidarität, Klasse und weibliche Selbstbehauptung – macht ihre Geschichte und Martones Film so stark.» arttv.ch
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