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GOD'S OWN COUNTRY

von FRANCIS LEE / Grossbritannien

2017, 104 Min., Englisch / dt. UT

 

Offizielle Webseite:
http://godsowncountryfilm.com/

 


Die Geschichte einer gewaltigen Liebe.


Das Leben des 24-jährigen Johnny ist karg und einsam. Er wohnt und arbeitet auf der abgelegenen Schafsfarm seiner Familie im Norden Englands. Zwischen ihm, seinem kranken Vater und der stoischen Grossmutter fallen nur wenige, brüske Worte. Um seine Frustration zu betäuben, betrinkt er sich jeden Abend im nahe gelegenen Pub und hat ab und zu unverbindlichen Sex mit jungen Männern.

Als im Frühjahr der gleichaltrige Saisonarbeiter Gheorghe aus Rumänien auf die Farm kommt, ist Johnny zunächst misstrauisch und mürrisch. Doch je mehr Zeit die beiden jungen Männer während der harten Farmarbeit miteinander verbringen, desto intensiver wird ihre Beziehung. Aus flüchtigen Blicken und Gesten werden Berührungen, bis sie in der Abgeschiedenheit eines Camps in den Hochmooren das erste Mal Sex miteinander haben. Johnny begehrt Gheorghenicht nur körperlich, er fühlt bei ihm auch eine Geborgenheit, die er zuvor nicht kannte.

Doch was passiert, wenn die Saison zu Ende ist und Gheorghe zurück nach Rumänien muss?

Regisseur Francis Lee hat sein raues Regiedebüt in der eigenen Heimat gedreht: der ehemaligen Grafschaft Yorkshire, die Engländer aufgrund ihrer archaischen Landschaft auch «God’s Own Country» (Gottes eigener Hinterhof, quasi) nennen. Inmitten einer unwirtlichen Natur, die als Abbild der anfänglichen Isolation seiner Figuren dient, erzählt Lee in realistischen Bildern von harscher Schönheit die packende Geschichte einer sexuellen und emotionalen Erweckung – und die Geschichte einer gewaltigen Liebe.

GOD’S OWN COUNTRY, eine absolute Low-Budget-Produktion, hatte seine Weltpremiere in Sundance, wo der Film mit dem Regiepreis ausgezeichnet wurde.

Es folgten zahlreiche weitere Festivalauftritte und Auszeichnungen, u.a. im Panorama der Berlinale, dem Edinburgh Film Festival (*Bester Britischer Film*) und dem Frameline Film Festival in San Francisco (*Publikumspreis*), dem IFF Dinard (*Grand Prix Hitchcock ‚Bester Film‘).

In Grossbritannien ist GOD’S OWN COUNTRY der erfolgreichste Independent-Arthouse-Kinostart seit Jahren gelungen.


«Gefertigt mit einer einzigartigen Vision, mit ungemeinem Können und mit enormer Menschlichkeit ist dies ein Film von überwältigender Schönheit.» Makeswitch

«Dieser Film ist eine Offenbarung. Es ist so viel Herz drin. Höchst empfehlenswert.» SydneyArtsGuide

«Der wunderbarste und am zärtlichsten erzählte Film von 2017.» denofgeek

«Einer der besten Filme des Jahres - eine herausragende Erzählung über das Lieben und Lammen in den Mooren von Yorkshire.» Hollywood Reporter

«Eine atemberaubende Liebesgeschichte, die in ihren schönsten Momenten pure Poesie ist.» Empire

«Die britische Antwort auf BROKEBACK MOUNTAIN - nur besser.» Indiewire

«Eine kleine Produktion, mit grossem Herz, Ehrlichkeit und unverbrauchtem Talent. Eine Liebesgeschichte, die in unerwartete Höhen steigt und sich als unwiderstehlich hoffnungsvoller Flug erweist. Erweicht auch das härteste aller Herzen.» Screendaily

«Sexy, bedacht und hoffnungsvoll.» Variety

«Ein herrlicher Film über Verantwortung, Liebe und Zukunft.» The Sun

«In diesem packenden, zeitgemässen und wundervoll berührenden romantischem Drama verliebt sich ein emotional verkümmerter Yorkshire-Bauer in einen rumänischen Fremdarbeiter, der ihn lehrt, wie man Beziehungen zum Vieh – und zu Menschen – aufbaut . Eine Hommage an BROKEBACK MOUNTAIN, bloss dass hier im Subtext immigrationsbedingte Spannungen und ländliche Malaise mitschwingen und die Prognosen viel optimistischer sind. Nicht verpassen!» San Francisco Chronicle

«Vielleicht ist es an der Zeit, schwule Liebesgeschichten schwule Liebesgeschichten sein zu lassen, und sich für ihre spezifischen Themen genau so wenig zu entschuldigen, wie das GOD’S OWN COUNTRY eben tut.» bbc.com

«Eine der besten Queer-Romanzen, die jemals gemacht wurden.» The Village Voice

«Voller Leidenschaft, feurigem Temperament und Verlangen nach Liebe, wie es vielleicht bloss im kargen aber malerisch ländlichen Yorkshire möglich ist. Unvorstellbar, dass die Hauptrollen besser als von Josh O’Connor und Alec Secareanu gespielt werden könnten.» San Francisco Festival