Programm

>> zurück

SO 13.01. | 20.30 Uhr
MO 14.01. | 20.30 Uhr
DI 15.01. | 20.30 Uhr
MI 16.01. | 20.30 Uhr

BURNING

von LEE CHANG-DONG / Süd-Korea

2018 | 148 Min. | OV / dt. UT

 

Offizielle Webseite:
http://www.xenixfilm.ch/_upload/presse/Presseheft_BURNING_D.pdf

 

 

Filmfestival Cannes 2018

Fipresci Preis  |  Vulcain Preis

 

Manaki Brothers Film Festival 2018

Goldene Kamera 300

 

Bull Film Awards

Auszeichnungen Beste Regie  |  Beste Musik

 

Korean Association of Film Critics Awards 2018

Beste 11 Filme  |  Fipresci-Preis  |  Beste Kameraführung

 

Los Angeles Film Critics Association Awards 2018

Bester fremdsprachiger Film  |  Bester Nebendarsteller

 

Daejong-Filmpreis 2018

Bester Film

 

zahlreiche weitere Preise an Internationalen Filmfestivals

 

 

 

Die hübsche Hae-mi bittet den Lieferjungen Jong-su, auf ihre Katze aufzupassen, während sie verreist. Sehnsüchtig wartet der verliebte junge Mann auf ihre Rückkehr. Doch als er sie endlich am Flughafen abholt, ist sie in Begleitung des attraktiven, schwerreichen Ben. Um Hae-mi weiter sehen zu können, akzeptiert Jong-su ihren neuen Freund. Doch als das Mädchen plötzlich spurlos verschwindet, keimt in ihm ein schrecklicher Verdacht...

 

 


In langen, hypnotischen Einstellungen von seltener Schönheit präsentiert uns Meisterregisseur Chang-dong Lee einen Mystery-Thriller voller Rätsel und überraschender Wendungen. Der Film entwickelt eine sog-artige Spannung, der man sich ebenso wenig entziehen kann, wie der beeindruckenden Präsenz der jungen Darsteller. Darüber hinaus zeichnet er das präzise Porträt einer vom Turbokapitalismus zerstörten Jugend in Südkorea.

 

In der internationalen Kritikerumfrage zu den Filmfestspielen von Cannes der Zeitschrift SCREEN erreichte Burning mit 3,8 von 4 möglichen Punkten einen neuen Rekordwert. Vorheriger Spitzenreiter war der Film 'Toni Erdmann' mit 3,7 Punkten.

 

 

 

«Auch Kurzgeschichten brauchen ihre Zeit. Jedenfalls hat der Südkoreaner Lee Chang-dong aus Haruki Murakamis Short-Story «Barn Burning» einen 148minütigen Mystery-Thriller gemacht, der fesselt und verwirrt ... Burning ist ein radikaler Titel und der Film zieht die Radikalität auch durch. Daneben aber ist er voll von fein geschriebenen und gespielten Momentaufnahmen, scheuer Zärtlichkeit und ein paar wahrhaft herzergreifenden Momenten.» sennhausersfilmblog.ch

 

«Lee Chang-dongs herausragend gespieltes Mystery-Meisterwerk „Burning“ ist ein mitreißend zurückgenommen erzählter Psycho-Thriller über Neid, Klassenunterschiede und Rache, bei dem man erst nach gut zwei Stunden überhaupt durchschaut, was für eine Art von Film man sich eigentlich gerade anschaut - und einen schockierenden Schlag in die Magengrube als fulminantes Finale gibt’s dann noch als Zugabe obendrauf.» filmstarts.de

 

 

 

«Der Umschlag von Apathie in Gewalt – Lee Chang Dongs filmisches Meisterwerk "Burning". Lee Chang Dong legt mit seinem jüngsten Film «Burning» ein vielschichtiges Werk von hoher Intensität vor, das den Solarplexus unserer Gegenwart trifft. Der Frust und die Ortlosigkeit von Südkoreas Jugend sind nicht so weit weg, wie wir glauben.» NZZ

 

«So langsam sich Burning entfaltet, so einnehmend gestalten sich die Bilder, die in einem atemlosen Finale münden.» dasfilmfeuilleton.de

 

«"Burning" ist ein wunderschön inszenierter Film - aufgeladen mit flüchtig wirkenden, aber subtilen Einblicken und Beobachtungen einer unscheinbaren Dreiecksbeziehung.» The Hollywodd Reporter

 

«Langsam und intensiv. Das soll nicht bedeuten, dass Burning langweilig wäre. Trotz der üppigen Laufzeit und des äußerst gemächlichen Tempos, das Lee an den Tag legt: Man möchte im Anschluss keine der vielen, vielen Minuten missen. Im Gegenteil, es hätten gern noch mehr sein dürfen. Spannend ist die Geschichte der Dreiecksbeziehung, auch weil lange Zeit völlig unklar ist, worauf sie eigentlich hinauslaufen soll oder will.» filmrezensionen.de

 

 

 

«Lee Chang-dongs Burning basiert auf der Kurzgeschichte Barn Burning von Haruki Murakami, doch Lee hat aus dieser nicht nur einen 148-minütigen Film geschaffen, sondern vor allem ein Werk, das wunderbar zwischen Psychothriller und Noir verankert ist. Die Geschwindigkeit des Filmes ist dabei äußerst langsam, doch gerade das kreiert eine leise, aber ständig vor sich hin brodelnde Spannung, die niemals abnimmt, niemals zu viel wird, sondern sich mit äußerster Präzision steigert. Hinzu kommt eine Kameraarbeit, die sich in ihrer simplen Zurückhaltung nahtlos in die gesamte Ästhetik des Filmes einfügt.» kino-zeit.de

 

«Eigentlich geschieht nicht viel in den dennoch kurzweiligen zweieinhalb Stunden, die Burning dauert. Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte von Haruki Murakami. Und wie beim japanischen Autor bewegt sich Lee stets an der Grenze zwischen Illusion und Realität ... Es sind diese kleinen poetischen und rätselhaften Momente, die der langsamen Erzählung Spannung verleihen und den Film nach dem Kinobesuch noch lange nachwirken lassen.» film-bulletin