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SO 06.04. | 18.30 Uhr INSIDE THE YELLOW COCOON SHELLvon PHAM THIEN AN / Vietnam 2023 | 178 Min. | Vietnamesisch / dt. + frz. UT
Offizielle Webseite: |
Festival du Film de Cannes Camera d'Or für das beste Spielfilmdebüt.
Wärmstens zu empfehlen als Pause im Trubel der heutigen Zeit – wundersames Slow-Cinema zum Geniessen
Ein Onkel unternimmt eine Odyssee durch die physischen und spirituellen Landschaften Vietnams, um seinen Neffen mit dessen entfremdetem Vater wieder zu vereinen.
Saigon. Hochzeitsfilmer Thien sitzt mit Freunden bei Bier und Snacks; man diskutiert über den Sinn des Lebens, als jähes Getöse die Szene unterbricht: ein Verkehrsunfall, an dem Thiens Schwägerin mit ihrem kleinen Sohn beteiligt ist und den sie nicht überlebt.
Nun muss Thien seinen verschwundenen Bruder Dao finden, den Vater des Neffen. Er begibt sich auf die Suche in seine einstige Heimat auf dem Land. Unterwegs begegnet er alten Erinnerungen, neuen Freund:innen – und wiederkehrenden Fragen nach der eigenen Zugehörigkeit.
«Mit beobachtender Kamera in ruhigen Bildern erzählt, die zum Verweilen einladen, vergeht die Zeit fast zu schnell in diesem wundersamen Film.» Viennale
«Ein prachtvolles und überwältigendes Filmerlebnis dank eines Regisseurs, der durch bewundernswerte Kunstfertigkeit, aber auch visuelle und akustische Kreativität und eine bemerkenswerte Zusammenarbeit mit den Schauspielern glänzt.» Prix André Bazin 2023
«Ein Juwel des Slow Cinema, das zunächst in Saigon spielt und dann im bergigen, üppigen zentralen Hochland weit weg von der Stadt; eine epische Reise in der Schwerelosigkeit, die ihrem seltsamen erzählerischen Schicksal entgegenschwebt und dann vielleicht darüber hinaus zu etwas anderem aufsteigt. Mitfühlend, intim, spirituell und geheimnisvoll auf eine Art, die an Tsai Ming-liang oder Edward Yang erinnert.» The Guardian
«Sehen, fühlen, denken, möglichst alle drei gleichzeitig, das ist das Ziel des Kinos. „Inside the Yellow Cocoon Shell“ verliert dies nicht eine Minute lang aus den Augen. Und als Folge davon hört er nicht eine Minute lang auf, Kino zu sein.» Les Fiches du Cinéma
«In seinem ersten Film gelingt es dem 34-jährigen vietnamesischen Regisseur Pham Thien An auf wundervolle Weise, die Seele eines Landes, die Verbundenheit zur Natur und die Suche nach einer ureigenen Identität heraufzubeschwören. In drei meisterhaften Stunden erleben wir ein spirituelles Filmgedicht, in dem jedes Bild eine Antwort auf die beunruhigende Frage nach unserem (winzigen, absurden) Platz im Universum liefert.» L’Obs
«Der Film gewann die Goldene Kamera für das beste Erstlingswerk auf den Filmfestspielen von Cannes. Und das verdientermassen, denn er stellt das Triviale auf einzigartige Weise dem Erhabenen gegenüber. Das Markenzeichen für grossartige Filme.» Le Temps
«Ein Film wie dieser hat etwas einzigartig Erfüllendes an sich, denn er verlangt wirklich das kostbarste Gut: unsere Aufmerksamkeit.» Wall Street Journal
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